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Mittwoch, 15. Februar 2017
jeden Tag neu
Auch ich melde mich mal wieder zu Wort bei euch. Die letzten Wochen waren sehr stressig für mich, mal gibt es gute Tage und dann wieder schlechtere.. es hält sich leider mal so gar nicht..
Ich habe die Ergebnisse meines Nahrungsmittel Tests bekommen, ich reagiere auf 21 Lebensmittel vom TYP 2, TYP 2 ist keine Sofortallergie wie man sie umsonst ( Kassenleistung) bei dem Hausarzt testen kann sondern dieser Test ist dafür da, aufzuzeigen welche Allergien die Müdigkeit, Kopfschmerzen, Entzündungen und vieles mehr machen kann, was ein Allergietest bei einem normalen Hausarzt überhaupt nicht aufzeigt.
Leider waren so ziemlich viele Dinge betroffen, die mir alles nur relativ schwer machen...
Ich darf weder Kuhmilch noch Sojaprodukte mehr essen, beides habe ich sehr geliebt... Kein Weizen mehr, und kein Dinkel ( auch davon war ich Massenjunkie..) und ein paar Gemüse und meinen geliebten Rotbuschtee..
Ich habe mich nun seit ca 10 Tagen umgestellt, ernähre mich nun von Lupine und Ziegenkäse sowie auch Ziegenjoghurt, und man möge es kaum glauben aber er schmeckt mir richtig gut..
Brot backe ich nun selber, und Gemüse passe ich an... Ich habe aber trotz des Tests nach vielem Essen immer einen Tauben Gaumen, entweder weil ich Sofortallergien auf die Lebensmittel habe oder aber weil eine Histaminintoleranz dies verursacht oder ich bin einfach zu schlapp..
All das wird sich noch klären... Leider hat sich nach dem Ausschluss der Thrombose im Krankenhaus mein Bein nicht verbessert, leider ehr im Gegenteil.. Ich kann kaum noch Treppen steigen weil es so sehr schmerzt, und viel laufen kann ich auch nicht..
Gestern war ich dann im Krankenhaus , um erstmal etwas an den Arterien auszuschließen, dies war es glücklicherweise nicht, aber die Schmerzen ziehen mittlerweile bis in den Oberschenkel und in die Leiste, es ist auch Flüssigkeit im Bein. Nun wird nächste Woche weiter geschaut, wo ich behandelt und abgeklärt werde.. Ich hoffe sehr, das es sich bald heraus finden lässt, wo es mir fehlt - wenigstens am Bein... denn der Umfang des Beines nimmt zu, meine Wade ist schon so dick das Sie in der Hose spannt, das macht mir ein wenig Angst aber ich hoffe das Problem klärt sich bald..
Ende Februar bin ich dann endlich mal wieder in Hamburg, bei meinem Arzt.. Ich habe viele Fragen, und hoffe das alles gut wird, und ich den Termin wahr nehmen kann.. Später gehts dann noch zu Markus Lanz, und dann nachhause... Die Ablenkung ist dringend notwendig, und ich hoffe ich schaffe die Reise..
Im Moment ist leider alles so ungewiss und jeden Tag neu...
Bis dahin,
Eure Eve
Montag, 16. Januar 2017
Ein Hohn!
Hallo meine Lieben,
Heute muss ich mal ein etwas ernsteres Thema aufgreifen, was mich selbst auch die letzten Tage ziemlich belastet hat, und wütend gemacht hat.
Eigentlich hatte ich vor, dieses Thema auf dem Blog vielleicht gar nicht zu Veröffentlichen, allerdings ist es mir doch wichtig ein paar Zeilen dazu zu Schreiben, weil es einfach ein Hohn ist an mich und meine Familie.
Erstmal möchte ich mich für die unzähligen Nachrichten bezüglich meines ME/CFS Videos bedanken, ich finde es sehr schön vielen Menschen Mut zu machen das diese Krankheit sich auch ändern kann , besonders solch schweren Fällen wie Sie auch vorkommen sodass die Menschen ans Bett gefesselt sind und nahezu kein Leben mehr haben.
Leider haben mich auch Nachrichten traurig gemacht, die unter mein Video gepostet wurden, diese Nachrichten werde ich aber nicht veröffentlichen und das auch ganz gezielt nicht. Es gibt Menschen die über mein Privatleben öffentlich schreiben und mich als "nicht kranke" darstellen, nur weil Sie etwas aus diesen und jenen Gründen gegen mich haben.
Ich reagiere eigentlich gerne auf jegliche Kritik die ich bekomme, immerhin ist das Video auch Öffentlich und jeder kann seine Meinung dazu äußern, die Verfasser sind noch dazu unbekannt und mir nicht ersichtlich wer mir das gerade schreibt, was natürlich für die Menschen die solche Kommentare abgeben einfach ist, jemanden quasi "fertig zu machen" .
Ich möchte hiermit nur darauf hinweisen, das auch das Internet kein Rechtsfreier Raum ist, und das die Menschen die mir drohen oder Private Dinge von mir in die Öffentlichkeit bringen damit rechnen müssen das ich diesem nachgehen werde, ebenso wie Unwahrheiten oder Verleumdungen.
Des weiteren durfte ich mir anhören, das ich ja gar kein ME/CFS hätte da ja Pregabalin das Medikament gewesen ist, was mir MITUNTER (!!!) damals extrem auf die Beine half da es ja ein "Pschyo-Medikament" sei. Was schlichtweg falsch ist, da es zur Neurophatischen Behandlung eingesetzt wird, und für Epilepsie und das auch noch übergreifend in der Medizin.
Daraufhin wurde mir dann nämlich unterstellt, ich hätte ja kein ME/CFS sondern sicherlich hätte mir "die Pschye damals übel mit gespielt, und das sei ja auch sehr schlimm...."
Ich bin bis heute bestürzt über solche Kommentare, die meine Mutter und mich extrem Wütend und Traurig machen. Die Leute die solche Kommentare abgeben, kennen mich sicherlich nicht sowie viele andere von denen ich eine Menge Zuspruch erhalten habe, und Mut und Kraft.
Menschen die mich seit 2008 begleiten, seit ich nur noch im Bett liegen konnte und ums Nackte überleben kämpfte. Ich finde es schlimm, das es Menschen gibt die sich raus nehmen die Unwahrheiten zu erzählen, und selber auch ME/CFS haben. Daran zweifele ich ja schließlich auch nicht...
Wieso machen Sie Menschen mit der selben Erkrankung denn so fertig? Jeder weiß, das Stress einen ME/CFS Patienten dermaßen schwächen kann.
Des weiteren gibt es keinen Grund für mich, Unwahrheiten zu schreiben. Ich lebe seit 11 Jahren mit dieser Erkrankung die mir von etlichen Medizinern bewiesen wurde sowie 2 Kliniken , ich muss niemanden irgendwas beweisen nur weil ein Medikament mir mitunter gegen die schlimmsten Symptome half, ich selber sahs schließlich nach meiner Klinik-Zeit noch 2 Jahre im Rollstuhl bis ich vollständig am Rollator gehen konnte also nichts mit " PILLE REIN- UND EIN WUNDER IST GESCHEHEN"....
Bis heute leide ich unter der Erkrankung, habe etliche Reaktivierungen und sahs fast das ganze Jahr 2016 im Rollstuhl, solche Kommentare sind ein Hohn an meine Familie die mich Tag täglich pflegen und für mich da sind.
Ich hätte diesen Beitrag hier nie Verfasst, wenn ich nicht unendlich traurig darüber wäre das Menschen solche Behauptungen aufstellen und damit lügen über mich verbreiten. Sei es Dinge die niemanden was angehen, oder aber Unwahrheiten und Unterstellungen die nicht stimmen.
Wir als Familie wissen nur, das weder ich noch wir uns in der Öffentlichkeit und das Internet ist ein Öffentlicher Raum weiter so diffamieren lassen.
Ich finde es schade, das ich solch einen Beitrag überhaupt schreiben musste, aber mich macht es wütend wieso Menschen, weshalb auch immer andere Leute so benutzen und traurig machen müssen.
Bis bald mit schöneren Texten,
Eure Eve
Donnerstag, 12. Januar 2017
Wehmütig..
Hallo meine Lieben,
Heute packt mich wieder die Lust etwas zu schreiben..
Heute Morgen war ich erst im Krankenhaus aufgrund von Thrombose Verdachts, der sich zum Glück nicht bestätigt hat nichts desto trotz ist mein Knie weiterhin dick- dies muss ich nun engmaschig kontrollieren und sonst ggfl wieder ins Krankenhaus und schauen wo die Ursache dafür herkommt, ich hoffe das es sich von alleine wieder regeneriert.
Erst heute habe ich eine Studie zu einem Medikament gelesen, was ich schon sehr lange zu mir nehme und lese schockierendes aus England das es teilweise irreversible Hirnschäden machen kann, was dann heißen kann das ich im Alter schneller an Alzheimer erkranken kann, oder aber die Kognitiven Fähigkeiten nicht nur durch ME/CFS schlechter werden, sondern auch dadurch.
Das macht mir Angst, ich beobachte schon seit einiger Zeit das ich immer mehr Gedächtnisprobleme und Wortfindungsstörungen habe, schlimmer wie ich es seither von der Erkrankung kannte.
Ich werde bald mit meinem Arzt sprechen, was wir machen und wie wir es machen schließlich kann ich gewisse Medikamente nicht absetzen da ich sonst so krank werde, wie ich es damals war und das würde schwerst Pflegefall bedeuten.. Eine Optimale Option , gibt es also nicht.
Wie es aber wohl bei allen Studien der Fall ist, jeder Mensch ist anders und alles kann und nichts muss so sein.. Aber der Kopf rattert schon etwas..
Mir fällt seither auch immer wieder auf, wie schlecht es mir geht wenn ich kurz vor meiner Periode stehe und unmittelbar danach auch noch, es wird mind. um 60% schlechter mit mir und ich hoffe wir können bald endlich die Ursache dafür ausmachen, das würde schon eine Menge helfen denke ich.
Wie ihr seht, alles nicht so einfach, aber immer noch bei weitem nicht mit dem Leid anderer ME/CFS schwerst Pflegefälle zu vergleichen. Wie diese Leben müssen, habe ich ja am eigenen Leib erfahren.
Oft denke ich wehmütig an die Zeit 2008 zurück, die nun zwar schon bald 9 Jahre her ist aber die schönste Zeit war, in der ich dachte ich sei geheilt, in dieser Zeit wo ich alles tat was ich wollte..
9 Jahre ist eine lange Zeit, aber trotzdem rutschen mir bis heute noch die tränen runter wenn ich daran denke, was für ein harter Schlag mich traf in so jungen Jahren, frei von jeglichen Problemen und Einschränkungen und ein paar Monate später mit der Krankheit so tief im Rückschub das ich nach 2 Jahren fast starb..
Ich hoffe so sehr, das die Forschung uns alle endlich retten kann, das wir ein lebhaftes und vor allem lebenswertes Leben haben werden!
Ich drücke euch, mit lieben Grüßen
Eve
Montag, 12. Dezember 2016
12 Dezember 2016 / Vollnarkose OP
heute melde ich mich mal mit einem neuen Post bei euch zurück.
Am Freitag wurde ich Operiert, und die Tage davor waren wirklich quälend und ungewiss auf die Frage, was danach kommt,und wie ich alles vertragen werde.
Zunächst möchte ich sagen, das es mir sehr viel besser geht wie es gedacht habe, und das sich meine schlimmsten Befunde die ich gedacht habe, die bei der Operation vielleicht ans Licht kommen nicht bewahrheitet haben.
Aber vielleicht erstmal zum Gespräch vor der Operation...
Ich hatte mir viele Infos von Fatigatio und anderen ME/CFS Erkrankten geholt, und auch auf welche Medikamente zu achten seien.
Ich glaube, das war ein riesen Vorteil.
z.B das im Allgemeinen Propofol als Narkosemedikament bei ME/CFS als bestes vertragen wird, und möglichst auf Medikamente die Histamin freisetzen verzichtet werden sollte. ( Bei Zeiten kommt nochmal ein Extra Beitrag).
Auch auf genügend Flüssigkeit vor und während der Op, sowie danach sollte geachtet werden, sowie genug wärme während der Operation.
Ich hatte einen Notfallausweis dabei, in dem die Medikamente standen, die gut verträglich sind sowie Infos vom Fatigatio über Operationen und Medikamenten dabei.
Ich hätte nicht gedacht, das die Klinik sich auf alles eingelassen hat,aber es hat gut funktioniert und ich wachte relativ "GUT" auf. Auch im späteren Verlauf des Tages, habe ich die Op gut überstanden.
Mittlerweile hier Zuhause, ein paar Tage danach bin ich ziemlich schwach und die Narben ziehen noch ziemlich, es ist leider wieder einmal viel schonen angesagt.. Was momentan bei dem Umzug der ansteht Ende Januar, und der Vorweihnachtszeit ziemlich schwierig ist.
Diese Woche werde ich dann mit meiner Ärztin den weiteren Verlauf besprechen, da ja schon seit Jahren auffällt das es mir zu bestimmten ( wahrscheinlich Zyklen abhängingen ) Wochen es mir immer sehr viel schlechter geht und seit Juni, es extrem auffällt das es nach dem Zyklus sehr viel schlechter mit mir ist, nach einer hoffentlich endlich lindernden Lösung suchen.
Das gute ist, das Endometriose ausgeschlossen wurde, was ja wirklich noch sehr schlimm gewesen wäre und nun mein kleines Gebilde im Unterleib entfernt wurde, und untersucht wird. Vielleicht hat dies mir auch Beschwerden gebracht?
Es wird wohl leider noch eine Zeit dauern, bis es mir stabil und fortlaufend besser geht, aber ich bin heil froh das alles so gut geklappt hat... Ich hoffe ich habe nun einen Vorteil , das ich die Op habe machen lassen , sodass es mir endlich mit noch anderen Medikamenten besser gehen kann.
Bald steht auch noch ein Umfangreicher Lebensmittel-Test an, da dort auch einiges im Argen ist, was ja auch Histamin freisetzen kann was dann wiederrum ungünstig für uns Erkrankte ist..
Ich wollte euch eigentlich noch viel Umfangreicher schreiben, und Detaillierter aber mir fehlt derzeit die Kraft und vor allem die Konzentration.
Ich melde mich sobald es (hoffentlich mal positive )Neuigkeiten gibt,
Eure Eve
Donnerstag, 24. November 2016
24.11.2016
Gerade habe ich Musik gehört, und es hat mich so berührt das ich mir dachte ich muss mal wieder einen Blog schreiben.
Nach meinem Youtube Video, habe ich viele Mails bekommen die mir sehr ans Herz gingen, vielen Dank dafür.
Ich habe leider auch keine guten Nachrichten, die Zustandsverbesserung die ich hatte wovon ich vermute das es durch die Virustatika Therapie kam, hat sich leider in Luft ausgelöst.
Seitdem ich die Virustatika nicht mehr nehme, geht es mir immer schlechter. Es sind viele meiner Symptome wieder da, und an das alleine laufen mit einem Rollator gehört leider schon wieder der Vergangenheit an. Ich bin sehr traurig, und eigentlich schreibe ich das auch nicht so Öffentlich,aber vielleicht gehört das auch dazu?
Ich bin so verdammt traurig, weil ich dachte nach nun diesen 6 Monaten geht es endlich aufwärts, sowie es sonst immer war wenn ich Schübe hatte.. dann hatte ich auch eine lange Rollstuhl-Phase und danach kam dann eine sehr lange Phase mit viel mehr Energie wie bei einem Schub und ausschließlich dem Rollator, ich konnte alleine Einkaufen und so vieles alleine... das gehört leider seit Mai der Vergangenheit an... Ich bin so traurig, aber meine Hoffnung geht nicht verloren!!!
Wahrscheinlich dauert dieser Schub einfach viel länger, er war auch definitiv (oder ist es noch?) einer der stärksten Schübe die ich seit 2011 nachdem ich wieder ins Leben kam hatte/habe.
Und nun ist sehr wahrscheinlich in ca 14 Tagen auch noch die Operation, leider weis ich ja schon wie sich eine Vollnarkose bei CFS/ME an fühlt aber leider ist diese OP mit einer Zahnoperation nicht zu vergleichen, denn danach habe ich definitiv Schmerzen und dazu noch das Ergebnis was mich jetzt schon sehr nachdenken lässt. Ich verspreche mir viel von der Op, da ich ohnehin sehr mit der Unterleibs-Geschichte zu kämpfen habe... es wird Interessant was Sie dort finden, ein Myom ist jedenfalls schon einmal da, die Ärztin war sich nicht sicher ob Sie alles in einer OP schaffen, ich hoffe und bete dafür , das Sie es schaffen...
Das wird wohl erstmal mein letzter Blog sein, der vor der Op ensteht. Ich bin gespannt, wann ich mich danach melden kann. Momentan ist mein Alltag leider so verdammt trist, und dazu noch neue Symptome aufgrund einer Medikamentenerhöhung ( Blutdruckabfälle....) ich konnte mir wirklich etwas schöneres vorstellen, dieses Jahr dekoriere ich die Wohnung im Schneckentempo..
Aber wie war das? Auch eine Lahme Schnecke kommt ans Ziel.... und für 2017 steht einiges an..
Meine Hochzeit im Mai, Urlaub, und dazu noch MEIN GRÖßTER WUNSCH.. den ich hier noch nie veröffentlicht habe, da ich nur hoffen kann das es ENDLICH soweit ist...Auf diesen Wunsch arbeite ich hin, egal wie lange es dauert..
Ich kann nur jedem empfehlen, der auch nur das Bett hüten kann... so schwer es auch ist, ihr dürft niemals die Hoffnung verlieren.. Es ist so wichtig, träume zu haben. Egal wie fern diese noch sind, der Glaube zu Gott hat mir ja auch immer extrem geholfen,und ich werde nun auch versuchen mehr in meiner Gemeinde anzukommen, Kraft zu kriegen von dort, ohne jeglichen Druck das ich "LEISTEN"müsse.
Viele Kranke die ich erlebe, haben den Glauben an Gott verloren, da Sie krank sind, aber ich bin froh Gott zu haben.. Er schenkte mir mein Leben und steht mir bei.. IMMER! Das ist verdammt kostbar, denn egal wer dich verlässt-- Gott verlässt dich NIE.
Ich könnte schon wieder weinen, ihr Lieben aber die Kraft muss ich mir sparen.. Am 30.11 geht es vor der OP noch zum Kardiologen, ich hoffe er findet nichts schlimmes ( auch wenn ich ein komisches Gefühl und Verdacht habe..) denn vor der OP muss ja alles abgeklärt sein.
Ich hoffe ich kann auf eure Gebete und Daumen hoffen?
Wir lesen uns bald wieder,
Eure Eve
Freitag, 11. November 2016
Meine Geschichte mit ME / CFS als Video
Sonntag, 2. Oktober 2016
Fatigatio Fachtagung am 24.09.2016
Seit 2009 bin ich Mitglied im Fatigatio dem größten Verein in Deutschland für ME/CFS Erkrankte.
Dieses Jahr habe ich zum ersten mal eine Tagung besucht, die jedes Jahr stattfindet sowie die Mitgliederversammlung.
Auch ein Hotelzimmer wurde kostenlos gestellt, falls man sich während der Tagung hinlegen musste.
Die Mitgliederversammlung ging ca 2 Stunden, danach gab es leckeres Essen und dann begann die Tagung.
Moderator der Tagung war : Dr. Hans Joerg Lucas
Um ca 13.30 begann der erste Vortrag von Fr. Dr Katrin Huesker ( Diplombiologion) über
" Serotoninstoffwechsel , Reizdarm und Leaky Gut "
Da ich zu dieser Zeit noch nicht im Raum war, habe ich den Vortrag kaum noch gehört nur zum Ende hin daher kann ich dazu nicht so viel sagen.
Dann war ein Dr Theoharides aus den USA per Skype zugeschaltet, leider wurde der Vortrag aber nicht übersetzt, sodass ich sehr wenig davon vernommen habe und die Fachwörter natürlich nicht vom Englischen ins Deutsche übersetzen konnte.
Darauf folgend war dann auch per Skype, aber aus Deutschland Herr Prof. Dr.Molderings zugeschaltet, der sehr viel über Mastzellen gesprochen hat, unter anderen auch über die Begleiterkrankungen und das Impfungen bei CFS/ME schon gemacht werden können aber wenn sollten es lieber Kinderimpfungen sein,da diese weniger schädliche Inhalte haben.
Dann gab es eine Podiumsdiskussion, mit ein paar Ärzten unter anderen Fr. Dr. Campenhausen, aber auch per Skype konnte mit Prof. Dr Molderings geredet werden.
Dazwischen gab es noch eine Kaffeepause, und später dann kam für Rechtsanwalt Dr Laux eine andere Anwältin aus seiner Kanzlei,da er selber nicht kommen konnte.
Dabei ging es um Berufsunfähigkeitsleistungen bzw die Versicherung, da ich so etwas nicht habe , habe ich den Raum verlassen.
Mir taten die Gespräche mit den Betroffenen sehr gut daher verliess ich öfters mal den Raum, alle mal zu treffen die genau die selbe Erkrankung haben, wie man selber.
Das gibt Kraft.
Leider war für mich der wichtigste Arzt Dr Kuklinski aus Rostock nicht anwesend , da er verhindert war und auch Rechtsanwalt Laux wurde ja leider vertreten.
Alles in allem, fand ich die Tagung zwar gut, aber das Thema Mastzellen hat die Tagung zu 80 % bestimmt, das Thema mag auch sehr wichtig sein. Aber ich hätte mir mehr Themen gewünscht, und keine Übertragungen per Skype.
Und wenn Schaltungen per Skype aus Amerika dort geschaltet werden, dann muss auch übersetzt werden.
Am wertvollsten waren die Gespräche mit den Leuten dort für mich, und ich bin nächstes Jahr vielleicht auch wieder dabei, wenn es sinnvolle Inhalte gibt und wieder so tolle Gespräche.
Alles in allem kann man aber sagen das der Fatigatio sich Mühe gibt in seiner Arbeit seit Jahren.
Es gebe es nie solche Veranstaltungen , immer mal wieder Mitgliederhefte über unsere Erkrankung und Ansprechpartner, sowie Leute die Broschüren für Ärzte machen und vieles vieles mehr.
Hier noch ein paar Fotos :